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TRAINERWECHSEL
The Normal One
Der Wechsel in die Premier League ist perfekt: Jürgen Klopp ist ab sofort Trainer des FC Liverpool. Der 48-Jährige unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Bei seiner Antrittsrede dämpft er die Erwartungen und zieht einen José-Mourinho-Vergleich.

 

Jürgen Klopp in LiverpoolAn der Anfield Road: Jürgen Klopp wird Manager der Reds. Foto Pixathlon

 

Jürgen Klopp ist angekommen, der 48-Jährige hat seine erste Pressekonferenz an der Anfield Road gegeben. "I'm the normal one", sagte er in Anspielung auf José Mourinho, der sich als "The Special One" inszeniert. Er will den Fans und Spielern in Liverpool Mut machen, sagte er. Gleichzeitig bat er um Zeit, um mit seinem Team auf dem Trainingsplatz arbeiten zu können. Verrgleiche zwischen Borussia Dortmund und dem Liverpool Football Club vermied er. "Ich gehe jetzt nicht danach, wo die emotionalsten Fußballclubs sind". Die Gespräche mit den Verantwortlichen an der Mersey seien gut gewesen. "Coole Jungs", seien das.
 
Beim Liverpool Echo waren sie ebenso wie in der gesamten Stadt aus dem Häuschen. "He's in the air! He's in the air!", begleitet ein Reporter die Meldung, das Flugzeug mit dem deutschen Fußballlehrer sei in Richtung Nordengland unterwegs.Jürgen Klopp hat danach seine Sabbatjahr nach dem Rücktritt in Dortmund bereits nach vier Monaten unterbrocken.
 
Nach der Entlassung von Brendan Rodgers beim FC Liverpool hatte es wilde Spekulationen über Jürgen Klopp als Nachfolger des auf en zehnten Tabellenplatz abgerutschten Teams gegeben. Nun soll er einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Klopp bringt Co-Trainer Zeljko Buvac und seinem technischen Analysten Peter Krawietz mit.  Das erste gemeinsame Spiel findet am 17. Oktober bei den Tottenham Hotspurs statt.
 
Unklar ist noch, ob Klopp die Manager-Rolle, die nach englischem Verständnis auch die Rolle des Sportdirektors der für die Transfers verantwortlich ist, übernimmt.
Auf der Insel hat von den deutschen Trainern bislang nur Felix Magath gearbeitet, allerdings recht erfolglos als Manager beim FC Fulham. In einer Doppelrolle, die Magath zuvor bereits in Wolfburg als Sportdirektor und Trainer in Personalunion ausgeübt hatte.


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