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UEFA Youth League
Gladbach scheitert an Barcelona
Die Nachwuchsmannschaften der Bundesliga-Teams sind in der Youth League lediglich Außenseiter, das musste auch Borussia Mönchengladbach gegen den FC Barcelona erfahren

 

Borussia Mönchengladbach U20Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach vor dem Spiel der Uefa Youth League bei Celtic Glasgow. Foto Pixathlon

 

Die UEFA Youth League ist das wichtigste Nachwuchsturnier im europäischen Klubfussball. Der Wettbewerb, an dem die U19-Mannschaften der 32 Vereine, die sich für die Championsleague qualifiziert haben, sowie die U19-Meister der 32 höchstbewerteten UEFA-Verbände teilnahmeberechtigt sind, geht dieses Jahr in seine vierte Auflage.

Gewonnen hat den Wettbewerb bisher der für seine hervorragende Jugendarbeit bekannte FC Barcelona in der ersten Saison 2013/2014, gefolgt vom FC Chelsea London, dessen Youngters den Cup in den folgenden beiden Jahren gewinnen konnten. Dieses Jahr hat es für die Jungs von der Stamford Bridge allerdings nicht zur Qualifikation gereicht, also wird ein neuer Titelträger gesucht.


Bundesligaclubs als Außenseiter

Auch die Bundesliga war mit insgesamt vier Teams in diesem Wettbewerb vertreten: Der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen, deren Profi-Teams sich jeweils für die Champions League qualifziert hatten und somit automatisch das Ticket in die Youth League für ihre Youngster gelöst haben, stellten sich mit ihren U-19 Teams dem Wettbewerb.

Und dieser ist durchaus eine harte Nuss: Die Jagd nach vielversprechenden Talenten ist längst zur Pflichtaufgabe für die internationalen Topteams geworden. Dabei geht es neben Prestige auch darum, sich später die Überweisung einer horrenden Ablösesumme sparen zu können, wenn das Top-Talent sich im Profi-Bereich einen Namen gemacht hat. Die deutschen Vereine sind in dieser Disziplin nur selten vorne mit dabei gewesen und so wundert es nicht, dass die Bundesliga-Teams lediglich als Außenseiter in der Youth League angetreten sind.

Turnierverlauf der deutschen Teams

Alle deutschen Teams standen dann auch bereits in der Gruppenphase vor schweren Aufgaben: Bayer Leverkusen hatte es mit den Topfavoriten vom russischen Meister ZSKA Moskau, sowie den starken Youngstern des AS Monaco, sowie dem Premier League-Vizemeister Tottenham Hotspur zu tun und schied letztendlich als Gruppendritter aus.

Ähnlich ging es auch Borussia Mönchengladbach und Bayern München: Beide bekamen mit dem FC Barcelona und Atletico Madrid ein spanisches Topteam in die Gruppe gesetzt und scheiterten letztendlich knapp als jeweils Gruppendritter.

Die Gladbacher mussten letztendlich den favorisierten Katalanen vom FC Barcelona sowie Manchester City den Vorrang geben, während in der Bayern-Gruppe das Team aus der bekannten Talentschmiede des PSV Eindhoven dominierte und Atletico Madrid und die Bayern auf die Plätze 2 und 3 verwies.

Einzig Borussia Dortmund erreichte die KO-Phase durch einen zweiten Platz hinter Real Madrid, die ebenfalls zu den Topfavoriten in diesem Wettbewerb zählen.

Doch das Los meinte es nicht gut mit dem BVB: Direkt in der ersten KO-Runde musste man zum FC Barcelona reisen, die es sich im Heimspiel nicht nehmen ließen, den jungen Dortmundern mit einem deftigen 4:1 ihre Grenzen aufzuzeigen und damit aus dem Turnier zu werfen.

Das Turnier ist nun mittlerweile in der Viertelfinalrunde angekommen und es zeigt sich, dass die Favoriten sich dieses Jahr weitestgehend durchgesetzt haben: Sowohl der FC Barcelona, als auch Real Madrid sowie das russische Topteam vom ZSKA Moskau und das Team der legendären Talentschmiede von Ajax Amsterdam sind noch im Turnier und werden den Sieger untereinander ausmachen, sofern es nicht ein mutiger Aussenseiter schafft, den Favoriten ein Bein zu stellen.

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Es bleibt zu hoffen, dass vielleicht in der Saison 2017/2018 der Tipp auf einen Bundesliga-Vertreter der große Gewinner wird.



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