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RECHTLICHES
Notar bei Immobilienkauf
Eine Immobilie zu kaufen ist nicht einfach. Damit der Kauf reibungslos erfolgen kann, sollte man mit einem Notar zusammenarbeiten. Die Interessen sind beim Kauf klar geregelt. Der Käufer möchte so schnell wie möglich einziehen, während der Verkäufer das Geld sobald wie möglich auf seinem Konto haben will. Für solche Fälle muss ein Notar in Anspruch genommen werden.

Was der Notar beim Immobilienkauf tut

Der Einkauf in einem Supermarkt ist einfach. Man zahlt und der Inhaber der Brötchen bekommt das Geld innerhalb kurzer Zeit auf sein Konto. Beim Kauf einer Immobilie ist es leider nicht so einfach. Sollten sich die Parteien über den Kauf und die Summe einig sein, so kann es immer noch ein paar Monate dauern, bis der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist. Beide Seiten wollen natürlich nicht so lange waren. Der Käufer will schnell einziehen und der Verkäufer möchte den Kaufpreis schnell auf seinem Konto haben. In beiden Fällen hilft ein Notar weiter.

Der Notar als neutrale Instanz bei einem Hauskauf

Auch wenn jemand den Notar bezahlt, versteht sich der Notar als eine neutrale Instanz für beide Seiten. Sollte man das Gefühl haben, dass der Notar die Belange nicht ausreichend berücksichtigt, so kann man sich einen zweiten Notar zur Seite holen. Für die Arbeit bekommt der Notar ein Honorar, welches gesetzlich geregelt ist. Damit der Notar einen Entwurf ausarbeiten kann, müssen beide Parteien sich in sein Büro begeben. Es gibt besonders beim Hauskauf viele Fragen zu klären. Beispielsweise müssen Grundbuchlasten, Modalitäten für die Zahlung, eventuelle Reparaturen, Abdichtungen für Hausleitungen und die Übergabe besprochen werden.

Wenn ein Paar sich eine Immobilie kauft, so wird dies im Gespräch auch erörtert. Dabei ist auch die Frage zu klären, ob beide Partner Eigentümer werden sollen oder nur einer. Darüber hinaus wird der Notar auch in Erfahrung bringen wollen, ob der Kauf auf Kredit erfolgt. Die Bank des Käufers wird das Geld nur an den Verkäufer auszahlen, wenn eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen wird.

Einblick in das Grundbuch

Schon vor dem Vorgespräch wird der Notar in das Grundbuch reinschauen. Das Buch stellt ein öffentliches Register dar, welches beim Amtsgericht geführt wird. Weiterhin werden im Grundbuch wichtige Informationen über das Eigentum geführt.

 

 



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