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FUSSBALL
Fußball als Beziehungszerstörer?
So lassen sich Partnerschaft und Liebe miteinander vereinbaren

 Fans im StadionWeltweites Gesprächsthema Fußball: Fans im Stadion. Bild von Pexels auf Pixabay

Auch wenn sich viele fußballbegeisterte Menschen sicherlich einen Partner bzw. eine Partnerin wünschen, die mit ihnen die Leidenschaft für das “runde Leder” teilt, so gibt es zweifelsohne dennoch funktionierende Beziehungen zwischen “Fußball-Nerds” und Menschen, die sich weniger (bis gar nicht) für diesen besonderen Sport begeistern können.

Gibt es jedoch eine Art “Beziehungsgeheimnis”, welches dabei hilft, über diese Differenz hinwegzusehen? Wie kann eine Beziehung mit einem waschechten Fußballliebhaber funktionieren? Und wie wichtig ist es, Kompromisse einzugehen, ohne sich selbst zu sehr einzuschränken?

Fußball auf einem neuen Level – Wetten macht auch vielen Laien Spaß

Wenn der Partner absolut keine Lust darauf hat, “nur” Fußball zu schauen, kann es sich lohnen, einen kleinen Anreiz zu setzen. Immerhin lädt es geradezu ein, mitzufiebern, wenn möglicherweise ein Gewinn wartet.

Dank der großen Auswahl an Wettmöglichkeiten ist es heutzutage auch möglich, auf kleinere Begegnungen zu setzen. Es muss nicht immer die klassische WM Begegnung sein, wenn es darum geht, einen Tipp abzugeben und Fortuna auf besondere Weise herauszufordern. Vor allem Neukunden kommen im Rahmen unterschiedlicher Boni bei den verschiedenen Anbietern hier auf ihre Kosten. Doch welche Wettbonus Arten gibt es eigentlich? Hier kann es sich durchaus lohnen, verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen. Besonders beliebt ist jedoch die Freiwette nach einer erstmaligen Registrierung.

Beim Rudelgucken: Fußball als soziales Happening

Viele “Fußballmuffel” können sich vor allem dann für die entsprechenden Partien begeistern, wenn das Schauen des Spiels mit dem Besuch von Freunden verbunden ist. Auch wenn das Sommermärchen 2006 heute eher unter einem teilweise negativen Image leidet, kann sicherlich nicht bestritten werden, dass dieses Turnier den Start des modernen Rudelguckens und Public Viewings darstellt. Hier geht es um mehr als nur das Endergebnis.

Wer keine Lust darauf hat, seinen Blick über 90 Minuten lang auf die Leinwand oder den Fernseher zu werfen, kann sich auch mit Gleichgesinnten über lustiges Hintergrundwissen zum Thema Fußball unterhalten, tolle Gespräche führen oder einfach nur gemütlich sein Feierabendbier genießen.

Fußball auf anderen Kanälen

Der Partner bzw. die Partnerin hat einen romantischen Abend geplant, aber parallel spielt auch die Lieblingsmannschaft. Gerade zu Beginn einer Beziehung kann es abschreckend wirken, dem Sport hier den Vorrang zu geben. Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, Authentizität zu wahren und sich nicht selbst aufzugeben.

Die Lösung: Ehrlichkeit! Die junge Liebe wird es sicherlich verzeihen, wenn zur Halbzeit und zum Ende der Partie ein Blick auf das Smartphone geworfen wird, um den jeweiligen Spielstand zu checken. Einige Apps bieten hier auch die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Tores benachrichtigen zu lassen. Lediglich wenn eine Partie zu einem echten “Schützenfest” ausartet, könnte es sein, dass die andauernden Push-Benachrichtigungen die Stimmung ein wenig trüben.

Kompromisse können auch Spaß machen

Auch wenn es sich ein wenig einfach anhören mag: Manche Menschen können sich allein deswegen nicht für Fußball begeistern, weil sie noch nie die Faszination im Stadion kennengelernt haben. Wer daher ein wenig offen ist, kann natürlich auch versuchen, sich von diesem ganz besonderen Flair anstecken zu lassen und eine Partie live verfolgen.

Der Fußballkenner in der Beziehung sollte hier natürlich nach Möglichkeit kein Spiel aussuchen, in dessen Zusammenhang ein erhöhtes Konfliktrisiko besteht oder bei dem von Vornherein klar ist, dass es im Stadion ein wenig “ungemütlich” zugehen könnte. Freundschaftsspiele eignen sich hingegen ideal dazu, um auch von Fußballneulingen besucht zu werden.

Im Gegenzug ist es auch hilfreich, an einem anderen Tag eine Unternehmung zu planen, die vom nicht-fußballliebenden Partner ausgesucht wurde.

Fußball als Hobby und nicht als Alltagsbegleiter

Zugegeben: auch nach einem Besuch im Stadion und nach dem Vereinbaren unendlich vieler Kompromisse kann es immer noch sein, dass sich ein Partner deutlich mehr für Fußball mit all seinen Facetten begeistern kann, als sein Partner.

Ab einem gewissen Zeitpunkt sollte dies akzeptiert und toleriert werden, idealerweise von beiden Seiten. Allein schon aus Gründen des Respekts ist es daher sinnvoll, auf eine Einrichtung in den Farben des eigenen Lieblingsvereins und endlose Gespräche über Spielerwechsel und Co. zu verzichten. Um regelmäßigen Streitigkeiten vorzubeugen, kann es helfen, sich auf die Regel, dass Fußball zu bestimmten Zeiten (ab Anpfiff bis Ende der Partie) stattfindet und sonst im Paar-Alltag keine große Rolle spielt. Fachsimpeleien können natürlich immer noch im Freundeskreis praktiziert werden.

 



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