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DIE APRIL-AUSGABE 2006
RUND – #9_04_2006

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RUND – #9_04_2006
RUND – #9_04_2006

In dieser Ausgabe des Fußballmagazins RUND lesen Sie unter anderem:

Huth will einen Affen essen: Der Nationalspieler am Lügendetektor
„Das war wie ein Elektroschock.“ Nationalverteidiger Robert Huth vom FC Chelsea beschreibt sein Gefühl, wenn die Fans im Stadion seinen Namen rufen: „Es gibt Menschen, die mir auf der Straße aus 20 Metern meinen Namen entgegenschreien.“
Huth wurde vom Fußballmagazin RUND in seiner am Mittwoch erscheinenden April-Ausgabe an einen Lügendetektor angeschlossen. So gelang es, dem 21-Jährigen ganz seltene Geständnisse zu entlocken: „Könnten Sie Spinnen essen?“ „Ja, könnte ich. Ich will mit meiner Freundin auch schon seit Langem in ein Restaurant gehen, wo es Löwen- und Elefantenfleisch gibt. Ich würde alles probieren, nur um sagen zu können, dass ich es probiert hätte.“ „Auch einen Affen?“ „Ein kleines Stückchen schon, einen ganzen Affen würde ich nicht schaffen.“

Auch du, Fußball? Doping im Volkssport Nummer eins
Doping bringt im Fußball nichts, heißt es immer wieder. Doch der schöne Glaube an den besseren Fußballsport ist erschüttert. Nach dem spektakulären Doping-Prozess gegen Juventus Turin gibt es auch sehr konkrete Vorwürfe gegen Olympique Marseille. RUND, das monatliche Fußballmagazin zeigt, was im Fußball alles möglich ist – auch in Deutschland.
Neben einem Interview mit dem Turiner Star-Staatsanwalt Raffaele Guariniello überprüft RUND das Doping-Kontrollsystem auf Herz und Nieren. Die Ergebnisse sind erschreckend: Ein systematisches Doping mit Epo etwa, wie es Juventus Turin vorgeworfen wurde, wäre in der Bundesliga durchaus möglich, weil der Stoff aus Kosten- und Kapazitätsgründen kaum überprüft wird. Marc Vouillamoz, Leiter der Anti-Doping-Einheit der Uefa: „Wir sollten nicht naiv sein. Warum sollte der Fußball nichts mit dem Doping-Problem zu tun haben?“

Völler: Meine Frisur bleibt. Und Klinsmanns Team ist WM-Favorit.
Rudi Völler hat Vertrauen in Jürgen Klinsmann. Der frühere Teamchef der deutschen Nationalmannschaft bekennt im Interview: „Für eine WM im eigenen Land musst du Zuversicht ausstrahlen, so wie Jürgen Klinsmann das auch immer tut.“ Mit ihm als Cheftrainer hätte das nicht funktioniert: „Wenn du auf eine WM im eigenen Land zusteuerst, musst du unbefleckt sein. Ich habe gemerkt, dass ich nach vier Jahren etwas leer war.“
Auch die jüngsten Niederlagen irritieren Völler nicht: „Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Nationalelf ihre besten Spiele zu Hause gemacht hat. Wenn sie mal schlecht aussah, dann war das auswärts.“ Das DFB-Team gehört für ihn zu den Favoriten. Auch zu seiner legendären „Tante-Käthe-Frisur“ äußert sich Völler: „Meine Frau versucht, mich zu überzeugen, mal was anderes zu machen. Aber ich mache mir da keine großen Gedanken.“

Australien ist besser als Südkorea: Guus Hiddink im Interview
Vor vier Jahren schaffte der Trainer Guus Hiddink die Sensation: Er führte Südkorea ins Halbfinale der WM. Heute ist sowohl Trainer des WM-Teilnehmers Australien als auch des niederländischen Spitzenteams PSV Eindhoven. Im Gespräch mit RUND spricht er über seine Ziele: „Ich versuche, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen. Wenn ich das nicht schaffe, dann bekomme ich immer noch den Preis dafür, der Trainer zu sein, der die zwei am weitesten voneinander entfernten Mannschaften trainiert.“
Hiddink sieht sich als chancenreicher Außenseiter: „Ich glaube, dass ich es dieses Mal besser machen kann als 2002 mit Südkorea, denn die Südkoreaner verfügen nicht über halb so viel Erfahrung und Kreativität wie die Australier.“ Und er verspricht: „Bei allem gebührenden Respekt für die Favoriten wird Australien mit der Gewinnermentalität eines Meisterteams antreten.“ Seine WM-Prognose: „Es würde mich nicht überraschen, wenn die Welt in Deutschland 2006 einen neuen Weltmeister bekommt, einen, der nicht schon ein oder zwei Pokale gewonnen hat.“

RUND fordert: Patsche zur WM! Ahlens Stürmer soll für Polen spielen
Klose, Podolski, Sinkiewicz – die Liste von aus Polen stammenden deutschen Nationalspielern ist lang. Im Nachbarland wird darüber gern gemault. Das Fußballmgazin RUND handelt nun und startet die Aktion: Patsche zur WM! Nico Patschinski vom LR Ahlen soll in die polnische Nationalmannschaft. Der frühere Bundesliga-Stürmer spielte schon für die SpVgg Greuther Fürth, den FC St. Pauli, Dynamo Dresden und den 1. FC Union Berlin. Die nötigen Papiere kann er jederzeit beibringen, da seine Familie aus Polen stammt. Wir bekamen Podolski – Ihr kriegt Patschinski!



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