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DIE AUGUST-AUSGABE 2006
RUND – #13_08_2006

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RUND – #13_08_2006
RUND – #13_08_2006

Bonjour tristesse. Die WM ist vorbei, und die Bundesliga beginnt. Ist sie wirklich so schlecht, wie alle glauben? Wir haben viele Experten dazu befragt, ob die Liga zu Recht ein schlechtes Renommee hat oder ob die Pessimisten übertreiben, wenn sie behaupten, dass die deutschen Vereine im internationalen Vergleich ins Hintertreffen geraten sind. Ein Talent, das Anlass zur Hoffnung gibt, ist auf jeden Fall der Neu-Leverkusener Stefan Kießling. In einem exklusiven Interview steht er uns Rede und Antwort. Außerdem geben wir Ihnen im aktuellen Heft die Antwort, was Sie mit Ihrem liegen gebliebenen WM-Schrott anstellen können. Willkommen Spaß!
Das lesen Sie in der August-Ausgabe:

Kießling: „Dann tue ich ein bisschen arrogant“
Er ist das größte deutsche Talent im Sturm und der teuerste Bundesligatransfer zur kommenden Saison. Für fünf Millionen Euro wechselte Stefan Kießling vom 1. FC Nürnberg zu Bayer Leverkusen. Eine stolze Summe für einen, dem sein Trainer noch vor drei Jahren empfahl, erst einmal ordentlich Schweinebraten zu essen. Im RUND-Interview spricht der 22-Jährige über sein besonderes Verhältnis zu den Fans, ob er wirklich so gut kochen kann wie behauptet wird und warum er beinahe Basketballprofi geworden wäre.

Die Liga ohne Eigenschaften
Ausverkaufte Stadien und jede Saison neue Zuschauerrekorde: Die Bundesliga boomt. Dennoch scheint das spielerische Niveau immer mehr in den Keller zu gehen. Die wenigen Topstars wie Michael Ballack oder Tomas Rosicky verlassen die Liga, die deutschen Klubs halten internationalen Vergleichen immer weniger stand. Aber wie kann sich der deutsche Fußball wieder verbessern? Kann die Revolution, die Jürgen Klinsmann mit der Nationalelf angezettelt hat, auch die Lösung für die Mannschaften der Ersten Liga sein? Eine Bestandsaufnahme von RUND.

Eine besondere Marke
36 Jahre wartete man in Aachen darauf, dass hier wieder in der Bundesliga Fußball gespielt wird. Jetzt rüttelt der Aufsteiger mit Macht an den Grundfesten der Liga, denn er möchte sich mit ungewöhnlichen Mitteln behaupten. Im Zentrum steht ein Stadion, dass in der Beletage einzigartig ist und eher an Parterre erinnert: der Tivoli. In einer Reportage fahndete RUND nach dem Geist der Alemannia und fand Traditionalisten und Visionäre.

„Schachtjor ist ein Stern“
Rinat Achmetow ist Milliardär und fußballverliebt. Doch anstatt sich einen ausländischen Verein zu kaufen, wie es Roman Abramowitsch und andere Milliardäre aus der zerfallenen Sowjetunion getan haben, blieb er zu Hause. Der Ukrainer will aus seinem Heimatverein Schachtjor Donezk einen europäischen Spitzenverein formen. Dabei hilft ihm eine sozialistische Errungenschaft: der Fünfjahresplan.

Persönlichkeit und das Recht daran
Mit den Werberechten von Stars sind mittlerweile horrende Summen zu verdienen. Wie aber die Vereine oder die Fußballer selbst an der Nutzung dieser Persönlichkeitsrechte teilhaben sollen, birgt Konfliktstoff für die gesamte Bundesliga. Fließt das Geld dann auch noch ins Ausland, wittern Behörden schnell Steuerhinterziehung – wie im Fall 1. FC Kaiserslautern, wo verdeckte Lohnzahlungen an Profis vermutet wurden. Doch das Problem ist hausgemacht: Die DFL verordnet Musterarbeitsverträge, die nicht zur Klärung der Problematik beitragen.

Weitere Themen in der neuen RUND-Ausgabe:
- Die gefühlvollsten Moment der größten WM aller Zeiten in einer Fotostrecke
- Arsenal-Trainer Arsène Wenger trifft auf Schriftsteller und Arsenal-Fan Nick Hornby
- Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse spricht über Fußball, Geld und Deutschland
- Die Nationalspielerin Shelley Thompson gesteht am Lügendetektor ihre Abneigung gegen Abwasch. Außer die Katzen helfen ihr.
- Sie haben noch Perücken übrig? Ihre Deutschlandfahne hängt schlaff vom Balkon? Goleo soll nicht länger auf Ihrem Sofa liegen? Wir sagen Ihnen, was Sie aus Ihrem WM-Schrott noch machen können.
- Der Bochumer Verteidiger Heiko Butscher rockt: In seiner Freizeit setzt er sich gerne an sein Schlagzeug und träumt von einer VfL-Band
- Der Serbe Nikola Zigic ist ein Riesentalent: Hinter dem 2,02 Meter großen Stürmer ist halb Europa hinterher
- Michael Feichtenbeiner war Trainer in der Ersten malaiischen Liga, bis er gefeuert wurde – per SMS



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